1928 bis heute

Geschichte des Musikzug Bergklänge

1923
Treffen sich bei Peter Henseler in der Oelbergstrasse: Heinrich Henseler, Paul Henseler, Jakob Müller, Karl Müller, Peter Scheuren, Gottfried Friedrich Wasser, Adolf Weber und Fritz Weber. Sie alle haben Freude an der Musik und gründen einen Spielmannszug. Gottfried Friedrich Wasser übernimmt vom ersten Tag an die Stabführung.

Bereits beim Turnfest in Stieldorf wird erstmalig aufgespielt.


1927
Bei der Jahrtausendfeier der Rheinlande auf dem Petersberg ist die Mitwirkung des jungen Corps selbstverständlich. Trotz dieser und einiger anderer aufstrebender Entwicklungen wird das Corps Ende der 20er Jahre uneinig in den gesetzten Zielen. Die politischen Wirren tun ihr Übriges – das Corps zerfällt.


1937
Ehemalige Mitglieder des Spielmannszuges bauen das Corps unter der Obhut der freiwilligen Feuerwehr wieder auf. Leider nur für kurze Zeit. Der zweite Weltkrieg kommt.

Die Männer müssen Kriegsdienst leisten und die Sorgen und Nöte in jeder Familie lassen keinen Gedanken an das Vereinsleben aufkommen.


1947
Man hat sich ein wenig von den Kriegswirren und der Folgezeit erholt. Es ist wieder Gottfried Friedrich Wasser, der den Spielmannszug unter der bewährten Obhut der Freiwilligen Feuerwehr neu aufbaut.


1954
Beginnt in Heisterbacherrott die Zeit der Blasmusik.Die katholische Kirche stiftet Instrumente, dafür muss bei Kirchenfesten und Prozessionen unentgeldlich gespielt werden. Die Proben werden unter der Leitung von Herrn Raschke bei Gottfried Friedrich Wasser durchgeführt.


1965
Die Gruppe Blasmusik schließt sich dem Tambourcorps an und es entsteht der „Musikzug Bergklänge“ e.V.


1967
Aus dem benachbarten Pleiserhohn wird „Ohm Adolfs (Krämer) kleine Bläsergruppe“ in den „Musikzug Bergklänge“ e.V. eingebunden.


1973
Unser Jubiläumsjahr! Die Feier zum 50-jährigen Bestehen findet in der Aula der Stenzelbergschule statt. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Trachtenkapelle Feldkirch-Altenstadt aus Österreich. Der Deutschlandfunk zeichnet diese Veranstaltung auf. Dank einer Dorfsammlung und durch beträchtliche Eigenanteile können für beide Gruppen Uniformen angeschafft werden. Die erste Rechnung der Uniformfabrik beläuft sich auf ca. DM 35.000,–. Der Wunsch nach einer eigenen Fahne geht ebenfalls in Erfüllung.


1975
Als erster Musikverein besucht der „Musikzug Bergklänge“ während der Osterfeiertage Cleethorpes, die englische Partnerstadt von Königswinter.


1978
Im Partykeller von Karl Heinz Müller treffen sich einige Bläserfreunde des Vereins, die unter der Leitung von Andreas Weiß die Volksmusik pflegen wollen. Die späteren „Original Siebengebirgler“ entstehen.


1983
60 Jahre Musikzug „Bergklänge“! Die Bergklänge spielen erstmalig am Pfingstsamstag den Großen Zapfenstreich. Am Pfingstsonntag wird ein Gottesdienst unter Mitwirkung des Musikzug „Bergklänge“ und des Kirchenchors Caecilia gestaltet, in dem die von Michael Stenz eigens geschriebene Singmesse aufgeführt wird.


1985
Der Musikzug macht sich zum dritten Mal nach Cleethorpes auf, um die dortigen Freunde zu besuchen. Den Abschluss bildet ein Besuch in London. Die „Straight Ahead“ Big Band geht aus dem Verein hervor.


1992
Der Besuch des Schützenspielmannszugs Radebeck beim Tambourcorps bildet den Jahresauftakt an Karneval. Beim Generalanzeiger Volkswandertag im Siebengebirge wirkt der Musikzug als Organisator mit.Der Verein gründet einen Presseabteilung und die Vereinszeitung „Decke Tromm“ wird ins Leben gerufen. Beim 1. Biwak fordern alle Gruppen des Vereins die Bürger von Heisterbacherrott zum Feiern auf.

Zum zweiten Mal gibt es das Konzert „Volksmusik im Siebengebirge“ der „Original Siebengebirgler“ auf Gut Buschhof.


1993
70 Jahre Musikzug „Bergklänge“! Ein Neujahrskonzert bildet den Auftakt zum Jubiläumsjahr. Anlässlich des Jubiläums lebt das Theaterspiel des Musikzug „Bergklänge“ mit dem Stück „10 Millionen suchen einen Erben“ unter der Regie von Fritz Müller wieder auf.Am 28.05.02 wird das Festwochenende mit einem Open Air Konzert der Bläck Fööss im Haus Schlesien eröffnet. Als Gastkapelle verplichtet man die Umpfertaler Musikanten. Eine Wappenfahne von Heisterbacherrot wird anläßlich des Jubiläums aufgelegt. Das Jubiläumsjahr findet mit einem Festkommers seinen Ausklang.

Am 10.12.1992 absolviert der Musikzug „Bergklänge“ den ersten Aufzug als Regimentskapelle der Prinzengarde Köln 1906 e.V. im Kölner Karneval.


1995
Am 01.05.1995 sind die „Original Siebengebirgler“ in neuer Formation auf Tour. Ewald Metzger ist der neue musikalische Leiter.


1997
Wilma Wallau wird das erste weibliche Ehrenmitglied im Musikzug“Bergklänge“.


1998
75 Jahre Musikzug „Bergklänge“ e.V.Die „Decke Tromm erscheint seit 5 Jahren. Am 3. Mai findet zum siebten Mal das Biwak statt.

Das Jubiläumswochenende beginnt am 19.06. mit einem Konzert der Bläck Fööss vor 1200 Zuhörern. Am 20.06. gastieren Marianne & Michael mit dem Orchester Otti Bauer ebenfalls beim Musikzug „Bergklänge“. Am 21.06. findet eine feierliche Messe mit anschließender Kranzniederlegung aus Anlass des Jubliäums statt. Mit einem Festumzug endet das Jubiläumswochenende.

Am 01.12. ist der Musikzug „Bergklänge“ neuer Inhaber eines eigenen Vereinshauses – der Gaststätte Palm, Dollendorfer Strasse.


2000
Edgar Schichel vom Stabsmusikcorps der Bundeswehr wird neuer Dirigent bei den „Original Siebengebirglern“.

Der Musikzug „Bergklänge“ hat den ersten Aufzug als Regimentskapelle der Ehrengarde der Stadt Bonn.


2003
Am 21.05.03 startet der Musikzug Bergklänge mit seiner Homepage – www.bergklaenge.de im Internet.

80 Jahre Musikzug Bergklänge e.V.
Die Bergklänge feiern gemeinsam mit dem TUS, der 90 Jahre alt wird, vom 23.5.-25.05.03. Das Jubiläumswochenende findet seinen Auftakt am 23.05.03 mit einer Jugenddisco in der Turnhalle der Stenzelbergschule.
Am 24.05.03 besuchen viele Gäste das volkstümliche Konzert der Bergklänge, mitgestaltet von den Blaskapellen aus Uckerath und Vettelschoss.
Nach dem Gottesdienst und der Kranzniederlegung am 25.05.03 spielen die Westerwaldklänge Asbacher Land zum musikalischen Frühschoppen in der Turnhalle auf. Am nachmittag wird ein Festumzug durch Heisterbacherrott durchgeführt, an dem vierzehn Vereine teilnehmen.

Vorsitzende

1923: Heinrich Henseler

1924: Christian Bungarz

1947: Gottfried Friedrich Wasser,

1959: Michael Lancier

1961: Bernhard Schumacher

1962: Friedrich Müller

1986: Heinz Willi Arzdorf

1991: Herbert Schwipper

2004: Hubert A. Schiefer

2007: Peter Kill

2012: Gerd Mainzer